Berufskolleg an der Lindenstraße

Sie verkaufen Kakao, aber kennen keine Schokolade – Berufskolleg an der Lindenstraße startet Kooperationsprojekt mit Sierra Leone

In Zusammenarbeit mit der Welthungerhilfe werden Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs an der Lindenstraße im Rahmen einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft an der Schule über Skype und andere Kommunikationsmedien mit Genossenschaftlern in Sierra Leone in Verbindung treten und die Arbeitsweise der Kakaobauern kennenlernen.

Mit der Hilfe erfahrener Lehrkräfte des BKaL aus dem Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Projektmanagement und interkultureller Kommunikation sollen sie die wirtschaftlichen Voraussetzungen in Sierra Leone verstehen und durch ihre Blickweise auch neue Ideen nach Sierra Leone geben. „Dabei kann es nicht darum gehen, dass ein 16-jähriger Schüler aus Deutschland einem gestandenem 30-jährigen erzählt, wie man erfolgreich wirtschaftet“, sagt Heinz Hagel, Senior-Experte. „Vielmehr werden wir Fragen stellen und dadurch beide Seiten dazulernen.“

Studiendirektor Jörg Barda, der als Leiter der Höheren Handelsschule das Projekt unterstützt, fasziniert vor allem die Möglichkeit, den uns fremden Kontinent Afrika durch das Projekt besser kennenzulernen: „Schließlich wird die junge Generation mit diesem Kontinent in Zukunft noch viel mehr zu tun haben“, sagt er auch mit Blick auf die jüngsten Flüchtlingsbewegungen

Im September 2015 startete das Projekt mit einer Präsentation der Referentin Margitta Minah vor ca. 50 Schülerinnen und Schülern in der Kölner Antoniter-Kirche.

 

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