Berufskolleg an der Lindenstraße

Exkursion zum Haus der Geschichte in Bonn

Wir sind die J 72 und absolvieren eine zweieinhalbjährige Ausbildung am BKaL  zur/m Justizfachangestellten beim Amtsgericht in Köln.

Im Rahmen einer Exkursion des Politikunterrichts besichtigten wir, gemeinsam mit unserem Klassenlehrer Herrn Kuhn das Haus der Geschichte in Bonn, wo wir uns unter anderem die Sonderausstellung anschauten.

Die Sonderausstellung „Deutsche Mythen - seit 1945“ welche im Zeitraum vom 16. März bis zum 14. Oktober im Haus der Geschichte in Bonn zu sehen ist, zeigt einige Selbstbilder und Mythen, wie sich die Deutschen selber gerne sehen und die Ausstellung geht diesen Mythen weiter auf den Grund. Es wird sich damit befasst, wie diese Mythen entstanden sind und wie sie sich verbreitet haben.

Dabei ist ein prägnantes Objekt der Ausstellung beispielsweise der VW-Käfer, welcher für viele als ein Symbol des deutschen Wirtschaftswunders ist. Als mythenhaft wird aber auch der deutsche Fußball ein zentraler Punkt der Ausstellung. Durch den Film „Das Wunder von Bern“, wird die Fußballweltmeisterschaft von 1954 im Jahre 2003 (Filmveröffentlichung) in ein ganz neues Licht gerückt. Aber nicht nur im Fußball sehen sich die Deutschen hiernach als Weltmeister. Sie sehen sich auch gerne beim wirtschaftlichen Erfolg, Schutz der Umwelt oder beim Eintreten für den Frieden als „Weltmeister“.

 Einige Eindrücke der ausgewählten Gründungsmythen und Selbstbilder der Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg, welche die Ausstellung zeigt haben wir auf unserem Ausflug fotografisch festgehalten. Sie sind ergänzend zum Text zu finden. Wer nun interessierter an der Sonderausstellung ist, kann diese noch bis zum 14. Oktober 2018 im Haus der Geschichte, neben der gewöhnlichen Ausstellung betrachten.

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