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Berufskolleg an der Lindenstraße

Glück gehabt! Schülerinnen und Schüler präsentieren ausgezeichnete Texte beim achten Schreibwettbewerb am Berufskolleg an der Lindenstraße

Was ist Glück? Wie kann man sein Glück finden, was kann uns davon abhalten, glücklich zu werden? „Auf der Suche nach dem Glück“, so lautete das Thema des diesjährigen Schreibwettbewerbs am Berufskolleg an der Lindenstraße. Am 28.02. fand nun die Preisverleihung im Pädagogischen Zentrum der Schule statt, die von Anna-Lena Ramacher und Giulia Schulisch, zwei Schülerinnen des Wirtschaftsgymnasiums, moderiert wurde. 

Zunächst las Abdulrahman Koukash (Höhere Handelsschule) einen kurzen Text darüber, dass es kein „Geheimrezept zum Glücklichseingebe und dass jeder für sich entscheiden müsse, was ihn glücklich mache. Zoe Schiebur, die kurz vor dem Abitur steht, beschrieb in einem eindringlich verknappten Gedicht eine Schulfahrt zu einer Theateraufführung (Lessing, „Nathan der Weise“) in die „verbotene Stadt“ Düsseldorf, und zeigte einen präzisen Blick auf die verschiedensten Aspekte von Glück: Kultur, Gemeinschaft, Gerechtigkeit, aber auch günstige Preise an einem schwarzen Freitag oder die Heimkehr in das geliebte Köln.

 

Lara Schwamborn, Schülerin der Stufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums, erzählte den etwa 100 anwesenden Schülerinnen und Schülern dann die Geschichte einer Mutter, die vor einigen Monaten noch darüber traurig war, wenn sie alleine zu Hause blieb, während ihr Mann auf der Arbeit war und ihre beiden Kinder zur Schule gingen, die sich oft nicht beachtet und lieblos behandelt vorkam – bis eines Tages der Mann schwer erkrankte und sich das Familienleben dadurch grundlegend veränderte. 

Im folgenden las Jihan Saliem Nadjm, ebenfalls WG-Unterstufe, ihren Text „Tropfen und Bäche“ vor, in dem eine junge Frau beschrieben wird, die sich auf den Weg gemacht hat, das eigene Leben und damit das eigene Glück selbst in die Hand zu nehmen und dabei Stück für Stück kleine Erfolge erzielt. Dabei entwickelte die Verfasserin ein schönes zentrales Motiv, dass sich kleine, oft unscheinbare Ereignisse und Entscheidungen im Laufe der Zeit zu einem sinnvollen, selbstbestimmten Leben verbinden können.

Den Abschluss machte dann Jakob Jedem (WG192) mit „Yard“, einem originell geschriebenen Text über einen jungen Sprayer, der eines Tages seinem Drang folgt, einmal „einer dieser Schreiber aus der Stadt sein“ und „überall gesehen [zu] werden“. Beim Versuch, sich diesen Wunsch zu erfüllen, kommt es auf dem Gelände eines Güterbahnhofs zu einem dramatischen Ereignis.

Nachdem die Moderatorinnen das Publikum mit Fragen danach einbezogen, was denn für die anwesenden Schülerinnen und Schüler Glück bedeute, wurden die besten Texte prämiert. Alle Schülerinnen und Schüler, die Texte vorgelesen hatten, bekamen durch Frau Dr. Nowack und Herrn Dr. Carp, die den Schreibwettbewerb organisiert hatten, eine Urkunde für ihre erfolgreiche Teilnahme. Den ersten Preis teilten sich Jihah Saliem Nadjm und Jakob Jedem. 

Die Texte werden auf Plakaten veröffentlicht, die in der Schule ausgehängt werden. Als eBook (als epub-Datei) können die Texte hier gefunden werden: https://tinyurl.com/rhnj72f.

Der nächste Schreibwettbewerb findet im Schuljahr 2020/2021 statt.

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