Mit dem Schüleraustausch nach Budapest
Wir, vier Schülerinnen und fünf Schüler aus der BiLi-Klasse des Wirtschaftsgymnasiums, WG252, hatten das Glück, Anfang Februar an einem Schüleraustausch mit einer beruflichen Schule in Budapest teilnehmen zu dürfen.
Ich finde, dass es eine sehr schöne Erfahrung war, besonders durch die ungarischen Schüler, die wir kennenlernen durften. Aber auch die Schüler aus meiner Klasse konnte ich durch die Fahrt noch besser kennen lernen, was dazu führt, dass ich mich mit vielen jetzt besser verstehe. Unsere Ferienwohnung, eine riesige alte Villa in einer noblen Gegend, hatte einige Macken. Zum Beispiel ließen sich Badezimmertüren von innen nicht abschließen und dadurch mussten wir uns gegenseitig vertrauen. Das, glaube ich, hat uns gut getan im Sinne von Zusammenhalt.
Wir haben auch alle zusammen mit unseren Lehrern auf Erasmus+ Kosten zweimal zu Abend gegessen am ersten und am letzten Tag des Austauschs. Und nicht zu vergessen die gemeinsamen Spieleabende, bei denen fast alle mitgemacht haben.
Die ungarischen Schüler, können alle super Englisch, was die Kommunikation sehr viel einfacher machte. Wenn sie unsere Schule im Juni besuchen, wird die Projektarbeit aber ganz auf Deutsch sein, denn Deutsch lernen sie auch noch!
Das Programm in Budapest zum Thema Fake News und Demokratie war ausbaufähig, aber sehr gut, um mit den anderen Schülern ins Gespräch zu kommen. Für meinen Geschmack waren es insgesamt zu viele Präsentationen und Vorträge und zu wenig Praxis. Außer beim Europe Experience Centre, wo wir eine Parlamentsdebatte simuliert haben und uns in unterschiedlichen Interessengruppen auf gemeinsame Positionen verständigen mussten.
Auch die anderen Aktivitäten haben Spaß gemacht, wir waren im Parlament, haben eine Donaufahrt bei Nacht gemacht und besonders gefallen hat mir das "House of Music ". Das schulische Programm endete meist gegen 15 Uhr, was bedeutete, dass wir meistens bis 22 Uhr Freizeit hatten, die wir oft auch mit den anderen Schülern aus Budapest verbracht haben.
Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch im Juni. Hoffentlich werden die Schüler nicht von Köln enttäuscht sein, denn Köln ist nicht so schön wie Budapest.
Paul Eichner, WG 252