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Zwei Wege - ein Gespräch 

Teil 1: Vom Klassenzimmer ins echte Leben - Wie berufliche Bildung trägt und Türen öffnet 

In unserer Reihe: „Zwei Wege - ein Gespräch“ bringen wir zwei Ehemalige unserer Schule zusammen. Den Auftakt machen Jan Kramer (Baardse Immobilien) und Nico Annegarn (GardenDragons). Zwei unterschiedliche Wege, zwei Generationen - und doch viele gemeinsame Erkenntnisse über berufliche Bildung und persönliche Entwicklung. 

Zwei BKAL-Alumni beschreiben einen ähnlichen Wendepunkt: Schule wurde für sie dann interessant, als sie Sinn und Praxisbezug hatte. Lernen machte plötzlich Freude, weil Zusammenhänge erkennbar wurden und das Gelernte im Betrieb direkt anwendbar war. Motivation entstand nicht durch Noten, sondern durch Interesse und den sichtbaren Nutzen. 

Im Gespräch wird deutlich, was Betriebe wirklich suchen. Beide Alumni betonen, dass Schulnoten eine untergeordnete Rolle spielen. Entscheidend sind persönliche und fachliche Kompetenzen, die in der beruflichen Bildung gezielt gefördert werden: 

Was Betriebe wirklich suchen 

  • Praxisnähe motiviert: Wer merkt, wofür er lernt, lernt nachhaltiger – und mit Freude.
  • Ausbildung eröffnet Wege: Vom Abschluss über Weiterbildung bis hin zur Selbstständigkeit – berufliche Bildung ist ein Startpunkt, kein Endpunkt.
  • Kompetenzen zählen: Interesse, Zuverlässigkeit und Lernbereitschaft sind im Betrieb oft wichtiger als Zeugnisnoten.

Beide Bildungswege zeigen die Durchlässigkeit beruflicher Bildung: Ausbildung, Weiterbildung, verantwortungsvolle Positionen oder Unternehmensgründung sind möglich. Eine wichtige Rolle spielen dabei engagierte Lehrkräfte, die Unterricht mit Praxiserfahrung verbinden und Schülerinnen und Schüler langfristig begleiten. 

Die zentrale Botschaft an heutige BkaL-Schülerinnen und -Schüler lautet: eigene Interessen ernst nehmen, dranbleiben, Bildung und Ausbildung als Chance begreifen. Das Berufskolleg bietet dafür einen praxisnahen Rahmen, Orientierung und Perspektiven. 

Das erste Gespräch der Reihe „Zwei Wege – ein Gespräch“ macht deutlich: Berufliche Bildung ist modern, anspruchsvoll und eröffnet vielfältige Chancen. Das ausführliche Video (sowie die kurzen „Wünsche für die Zukunft“) vertiefen diese Einblicke und lohnen sich anzusehen. 

Sabrina Nowack, Ulrich Carp