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In Vielfalt geeint – Europatag am Berufskolleg an der Lindenstraße begeistert zum fünften Mal

Am 12. Mai 2026 befand sich das Berufskolleg an der Lindenstraße jetzt bereits im fünften Jahr in Folge im anregenden Ausnahmezustand: Die Schülerinnen und Schüler aus allen Bildungsgängen von Wirtschaftsgymnasium bis zum Einzelhandel aus dem dualen System bekamen die Gelegenheit an jeweils drei Workshops, Vorträgen oder Spiel- und Sportveranstaltungen aus einem Angebot von ganzen 68 verschiedenen Events teilzunehmen, die das Europatag-Team rund um Koordinatorin Eva Kriebs organisiert hatte. Schulleiterin Dr. Alexandra Langner lobte das Engagement aller an der Organisation Beteiligten und hob in ihrer Ansprache hervor, dass wir uns glücklich schätzen können, angesichts der vielfältigen Krisen und Kriege in der Welt, eine solch verbindende Veranstaltung zu erleben. Bürgermeisterin Derya Karadag stellte in ihrem Grußwort klar: „Vielfalt und Zusammenhalt entstehen nicht von allein. Man muss jeden Tag daran arbeiten gegen Ausgrenzung, gegen Hass und gegen diejenigen, die Europa und unsere Demokratie spalten wollen.“
Das Programm des Europatags umfasste unter anderem Vortrags- und Diskussionsrunden von so namhaften Rednern wie Ahmad Mansour über Radikalisierung oder Jürgen Wiebicke zur Demokratie sowie eine Lesung mit Rap-Performances von Rapper und Autor Kurt Tallert (Retrogott) als Sohn eines KZ-Überlebenden. Das reichhaltige Veranstaltungsangebot hatte für jedes Interesse etwas zu bieten, und wer sich körperlich betätigen wollte, konnte auch in diesem Jahr eine der Sportveranstaltungen buchen und mit Gleichgesinnten zum Beispiel in der Soccerbox zusammentreffen.
Dazu gab es auf dem Schulgelände in der Richard-Wagner-Straße genügend Gelegenheiten sich bei Leckereien von Börek bis Waffeln bei Sonnenschein auf dem Schulhof auszutauschen. Nachdem der Tag mit den letzten Klängen der Lehrerband gegen 14 Uhr einen Abschluss gefunden hatte, konnten alle auf einen rundum gelungenen Europatag zurückblicken, und es war klar, dass der jährliche Europatag am BKaL eigentlich nicht mehr aus dem Schulleben wegzudenken ist. Finanzielle Unterstützung boten auch in diesem Jahr die EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln, die Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen und der Förderverein des Berufskollegs an der Lindenstraße.

BKaL/Lamers